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Meinungen: „Tauchen vor Irland“, so der Bericht eines begeisterten Reisefans, „heißt Tauchen in Kelpwäldern. Der Lebensraum, den diese meterhohen Tangwälder an den Fels- und Klippenküsten Irlands schaffen, ist enorm artenreich an Wirbellosen wie an Wirbeltieren. Wer hier in Tiefen von 0 bis 15 m erstmals in das für die Felsküsten der ostatlantischen Kaltwassergebiete so typische Biotop eintaucht, ist überrascht von der Arten-, Formen- und auch Farbenvielfalt. Dicht an der Felswand schwimmen die bis 30 cm großen Kuckuckslippfische. Gut getarnt zwischen den Laminarien stehen Seenadeln, und zwischen den Algenstengeln ruhen tagsüber auch die gar nicht seltenen Katzenhaie... Auch wenn das Wetter einem die Lust an dem geplanten Tauchgang nehmen sollte oder diesen gar für Tage ganz unmöglich macht, die irische Landschaft mit den unzähligen malerischen Buchten, winzigen Fischerhäfen und kleinen Städten hat bei jedem Wetter ihre Reize. In den geschützten Gebieten im Südwesten der Insel trifft der Reisende immer wieder auf subtropische Vegetation. Baumhohe Fuchsienhecken sind im Sommer mit ihrer Blütenpracht eine der Hauptattraktionen der südwestirischen Landschaft.“ (Uecker, 1993) Realitäten: Tauchen in Irland bedeutet in der Regel Tauchen am Rande des offenen Atlantiks. Und die irische Atlantikküste hat zwei Gesichter: Bei ruhigem Wetter ein schönes mit klarem Wasser und einer mancherorts beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt - und das unfreundliche mit jähen Wetterumschwüngen, Stürmen, Regenschauern und einer tobenden See. Man verkröche sich am liebsten hinter einem Ofen. So man einen hat. Nach der Einschätzung irischer Sporttaucher steht die Chance zu Wetterverhältnissen, die das Tauchen auch im offenem Meer erlauben, allenfalls fifty-fifty! In der einen Saison ist sie etwas besser, zur anderen Zeit schlechter. In des Verfassers erstem Irlandspätsommer hatte er - bedingt auch noch durch mangelnde Kenntnisse, fast gar keine Chance, dafür aber jede Menge Regen. Da kannte er allerdings auch noch nicht die alternativen Tauchgebiete, die es fast überall gibt. Wir werden darauf hinweisen! Olaf Huber aus München, übrigens der erste, der sich beim Verfasser mit etlichen Tipps zu Wort und zum Thema meldete, sieht es so: „Für mich war Tauchen in Irland zum wiederholten Male ein herausragendes Abenteuer, weil es ein Naturverständnis und Erlebnis bedeutet, das man sich erst durch Aufwand und Mühsal zu erarbeiten hat, das nicht an der Rezeption zu buchen ist. Es hinterlässt aber ungleich mehr bleibende Eindrücke und Freude.“ Bestellung per E-Mail
Und falls Sie noch mehr lesen wollen, hier weitere Auszüge:Irland Eire von den Einheimischen, Ireland von den Briten und die Grüne Insel oder Land des Regenbogens von den Poeten genannt - liegt vor der Nordwestküste Großbritanniens. Beide Inseln trennt die raue Irische See, die Celtic Sea. In der Höhe des North Channels vor der Küste Antrims trennen Großbritannien und Irland nur 18 km. Das ist - in gewisser Hinsicht - aber auch schon die engste Verbindung. Manchmal liegen Welten zwischen benachbarten Ländern. Landschaften Die Dimensionen Irlands sind überschaubar und in einem Dreitagesmarathon im wahrsten Sinne des Wortes auch erfahrbar. Wenigstens mit dem Kraftfahrzeug: Irland ist 486 km lang und 275 km breit. Irlands großer zentralen Ebene verleihen sanfte Hügel und Wasserflächen ein teils heiter-romantisches Gesicht. Bäche und Flüsse schlängeln sich in Mäandern durch saftige Wiesen. In Richtung Nordwest wird das Land zusehends rauer und karger. Öde Moore und einsame Heidekrautflächen prägen zunehmend hier das Antlitz der Insel. Irlands längster Fluss ist der 370 km lange Shannon. Er fließt auf seinem Weg quer durch die Insel auch durch mehrere Seen und mündet dann im Westen in den Atlantik. Vier Schleusen ermöglichen den Schiffsverkehr auf einer Länge von 220 km. Landesgliederung Die gesamte Insel besteht aus vier historisch gewachsenen Provinzen mit insgesamt 32 Counties (Abkürzung: Co.), auch als Grafschaften übersetzt. Die Ostprovinz heißt Leinster (12 Counties), der Süden Munster (6 Counties), der Westen Connacht (5 Counties) und der Norden Ulster (9 Counties). Wenn ein Ire nach Nordirland fährt, reist er damit juristisch ins Ausland und braucht, beispielsweise, für seinen PKW eine Auslandskaskoversicherung. Neubundesbürgern kommen da beim Passieren der streng bewachten Grenze rasch vertraute wie ungute Erinnerungen. Doch die Iren können wenigstens seit eh und je passieren . . . Klima und Wetter Der Golfstrom und die Insellage sorgen für ein mildes, aber feuchtes Klima. Im Hochsommer steigen die Temperaturen kaum über 24 Grad und sie fallen im Winter selten unter den Gefrierpunkt. Schnee gilt als Rarität. Im Südwesten Irlands gedeihen subtropische Pflanzen. Dennoch: Die Winter sind nasskalt und werden dementsprechend als unangenehm empfunden. Die wenigsten Niederschläge fallen im April und Mai. Im Osten Irlands regnet es etwas weniger als in anderen Regionen. Die Sonne scheint dafür am häufigsten im Südwesten. Der Juli und August sind zwar die wärmsten, aber auch sehr regenreiche Monate. Der Himmel wird fast nie makellos blau. Immer liegen Dunstschleier und Wolken über den Landschaften. Reisezeit Im April und Mai weht Frühjahrsstimmung auch über die irische Insel und färbt sie grüner und blühender denn je. Statistiker melden: die meisten Sonnentage, die wenigsten Regentage und so gut wie keine Touristen. Irland gehört da noch ganz den Iren. Juli und August sind - wie überall in Europa - die Hochsaison! Jede gewünschte Menge Trubel, Touristen und „Folklore“ in Hülle und Fülle. Überwiegend ausgebuchte Fähren und Unterkünfte. In den Gaststätten ist es schwierig, einen freien Tisch zu ergattern. Es ist vielerorts so richtig etwas los. Manche mögen das. Wer nicht, aber dennoch aus unaufschiebbaren Gründen nur zu dieser Zeit reisen kann, dem zum Trost: Irland ist groß genug, um abseits der Attraktionen und Hauptwanderrouten immer noch ein freies Eckchen zum Verkrümeln finden zu können. Ab September dann verebben die Touristenströme. Die Regenhäufigkeit lässt wieder etwas nach - wenigstens statistisch. Mit schönen warmen Spätsommertagen kann gerechnet werden - wenigstens stundenweise. Es dunkelt jedoch merklich früher. Überall blühen Fuchsien und Heidekräuter. Eine ruhige, eine besinnliche Zeit. Immer mehr Gaststätten schließen. Fährlinien werden eingestellt. Der Herbst sendet seine Abendnebel aus. Im Oktober dann endet die Tourismussaison. Informationen Abgesehen von vorliegendem Tauchführer: Zumindest könnte man sich auch noch an die irische Fremdenverkehrszentrale wenden und um allgemeine Unterlagen wie „Irland. Europas grüne Ferieninsel“ und um solche für Autofähren bitten. Dann hat man eigentlich schon alle aktuellen Basisinformationen parat. Diese Hefte kosten überdies nur einen Anruf oder eine Briefmarke. Sie sind erhältlich nicht nur von der Irischen Fremdenverkehrszentrale, sondern auch bei den Irischen Handelsstellen in Berlin und Düsseldorf, bei dem Irland Informationsbüro in Winterthur sowie den Irischen Botschaften in der Schweiz und in Österreich. Infos über Nordirland versendet die Nordirische Fremdenverkehrszentrale. Wenn man sich nicht schon beim Prospekteeinsammeln an den Irlandständen diverser Messen, vor allem auf der ITB in Berlin, eingedeckt hat. Weiterhin gehört zur Irlandreise diverses Kartenmaterial, je nach Ansprüchen von den Gratiskarten der Reiseveranstalter bis hin zu den präzisen Karten des Ordnance Survey Office in Dublin, beispielsweise für Wanderungen. Das letztgenannte Office hat die Herausgabe einer computergestützten „Discovery Series“ im Maßstab 1:50.000 gestartet (ganz Irland in 89 Karten!), auf der nun wirklich jeder Weg, jedes Denkmal, alle Postämter und Polizeistationen bis hin zu den Parkplätzen am Meer eingezeichnet sind. Eine empfehlenswerte Übersichtskarte ist beispielsweise die Michelin Nr. 405 Irland (Maßstab 1:400.000). Um die hier vorgestellten Tauchplätze zu finden, sollte eigentlich schon solch eine Übersichtskarte und unser Tauchführer genügen. Fehlen darf keinesfalls für die Vorplanung und die Anreise mit dem eigenen Kraftfahrzeug vom Kontinent und für Touren noch durch andere Länder auch ein nicht zu voluminöser Europaatlas. Der Verfasser ist beispielsweise mit dem handlichen Straßenatlas „Europa“ von Hallwag (1:1000.000, die Alpen 1:600.000) nicht schlecht gefahren. Wenn man allerdings mit dem PKW nicht nur Irland, sondern auch noch in Abstechern Großbritannien mit erkunden möchte, empfiehlt es sich allerdings, einen guten Zehner mehr zu investieren und anstelle der Irland-Übersichtskarte beispielsweise den Michelin Motoring Atlas „Great Britain & Ireland“ mit der praktischen Drahtbindung und seinem kleinen Maßstab von 1:300000 zu erwerben. Weiterhin haben die Touristen-Informationsbüros in Irland - auf die jeweilige Region bezogen - lokales Schrifttum und Landkarten bereit. Hier kann man sich wohl am ehesten und preiswertesten mit den regionalen Karten versorgen - wenn vor Ort feststellt wird, dass man doch ein solches Blatt benötigt. Schließlich lohnt manchmal das Stöbern in den Buchabteilungen der örtlichen Geschäfte, um (auch als ein schönes Souvenir) ein interessantes Büchlein über die nähere Umgebung zu entdecken. Und natürlich und auf jeden Fall - findet wenigstens der Verfasser - gehört ein Reiseführer in das Handgepäck eines jeden Irlandreisenden. Die Auswahl hier ist enorm. Der Verfasser hat beispielsweise schon im Geo-Katalog von 1993, einer alljährlich neu aufgelegten Übersicht aller im deutschsprachigem Raum erhältlichen „Touristischen Veröffentlichungen“ 53 lieferbare Irland-Reiseführer gezählt! Und dazu kämen noch jene Reiseführer, die sich nur mit einzelnen Regionen befassen. Die Unterwasserwelt Manche irischen Sporttaucher treffen eine einfache wie radikale Einschätzung. Sie ziehen einen von Nord nach Süd durch Irlands Zentrum gehenden Strich und sagen: die Küste der westliche Hälfte ist zum Tauchen geeignet, die im Osten nicht! Gewiß ein wenig simpel wie jede Vereinfachung und doch ebenso zutreffend: Die irische Ostküste ist häufig seicht und sandig oder gar schlammig; auf jeden Fall aber ist sie weit weniger felsig als die Westseite. Hier bedecken viel öfter Sand und Schlamm die Gründe. Das Wasser ist ein oder zwei Grad kühler und von geringerer Transparenz und die Fauna artenärmer als an der Westküste. Im Norden der östlichen Inselhälfte beginnen die Felsen aus dem Meer zu wachsen und die Augen der Taucher schon ein bisschen zu leuchten. Die seltsam geformte nordirische Felsenküste namens Gigant's Causeway ist steinernes Zeugnis und überdies eine sehenswerte Touristenattraktion. Und nur gut zwei Dutzend Kilometer davon entfernt liegt - wrackumsäumt und von Tauchern heimgesucht - die nicht nur unter Ornithologen bekannte Vogelschutzinsel Rathlin Island. Die Westküste! Die Kaltwasser-Taucheraugen schalten um auf Hochglanz. Aus dem Meer ragende Felsen, Klippen, in die Tiefe abstürzende Steilwände - und nur wenige Möglichkeiten, zum Tauchen auch ohne Boot sicher ins Wasser zu gelangen. Die statistischen Taucherhochburgen liegen im Südwesten Irlands. Hier häufen sich Tauchbasen und Touristen, denn diese auch klimatisch begünstigten Regionen sind bekannt durch ihre reizvollen Landschaften mit den zerklüfteten Küsten, den Bergen und Tälern und den wunderschönen Aussichten. Und wo sich viele Touristen tummeln, gibt es halt auch mehr potenzielle Kunden und damit Existenzmöglichkeiten für Tauchbasen. Im ärmeren irischen Nordwesten, dem wilden kargen Donegal, lief es andersherum. Der Staat stiftete eine erhebliche Summe, u. a. auch für ein Tauch- und Abenteuerzentrum, um Touristen anzulocken und damit die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln. Doch wie auch immer die Einschätzung einzelner Regionen lautet: Ein Pauschalurteil! Nichts mindert die Möglichkeit, selbst in geschmähten Seegebieten wundervolle Details zu entdecken . . . Sichtweiten Das reine küstenferne Seewasser erlaubt Sichtweiten bis zu 100 m, in den polaren Regionen sogar noch mehr. Mit der Annäherung an die Küsten trüben zunehmend vielerlei im Wasser gelöste Stoffe, Mikroorganismen und Schwebeteilchen die Sicht ein. Im allgemeinen herrschen beste Sichtverhältnisse mit Sichtweiten um und über 20 m zwischen Oktober und Januar, um dann ab Februar - bedingt durch die Planktonentwicklung - auf einen Tiefpunkt von wenigen Metern im März abzufallen. Von da an geht es wieder mit der Sichtweite fast kontinuierlich bergauf; von einem kleinen Rückschlag im Juli einmal abgesehen. Im Sommer ist gewöhnlich mit Sichtweiten zwischen 6 und 12 m zu rechnen. Taucher haben also, im Gegensatz zu anderen Touristen, bezüglich der Reisezeit einen Entscheidungskonflikt mit sich und ihren Lieben auszutragen: längere und trockenere Tage, aber schlechtere Sichtverhältnisse und kälteres Wasser im Mai/Juni. Andererseits: der Hochsommer mit besserer Sicht und geringfügig angenehmer temperierter See, jedoch mehr Regen und Touristen. Aber was heißt hier schon besser oder schlechter? Sicher ist wenig: Ein Tag mit schwerer See in ungünstigen Regionen genügt, der schönsten Sicht ein jähes Ende zu bereiten. Taucher wissen aus leidvoller Erfahrung: Die See um Irland ist eben ein Meer und in allen Meeren der Welt sitzt mit an den entscheidenden Schalthebeln auch der launische Wettergott. Wassertemperaturen Die taucherfreundlichsten Wassertemperaturen herrschen im Südwesten Irlands. Vor der Insel Valentia sorgen die Ausläufer des Golfstromes für 9,5...10 Grad im Februar, für 11 Grad im April, für 12 im Juni, für 14...15 Grad im August und für 12 Grad im Oktober. Jedoch auch im Norden der Insel ist das Wasser kaum kühler, allenfalls um 1 Grad Celsius: zu kurz der Weg des Golfstromes entlang der Küste, um merklich abzukühlen. Vor Dublin indes ist das Meer immer um 1 oder 2 Grad kälter. Aber dieser eine Grad ist gewöhnlich (wenigstens temperaturmäßig) der ganze und damit zu vernachlässigende Unterschied zwischen Ost und West und Nord und Süd. Im Sommer liegt die Sprungschicht, der Grenzbereich zwischen warmen Oberflächenwasser und dem meist so um 3 bis 4 Grad kälterem und klarerem Tiefenwasser zwischen 14 und 17 m. Pflanzen Die marine Flora besteht, sieht man einmal von den wenigen Seegräsern ab, eigentlich nur aus Algen. Doch Algen sind ebenso variabel wie artenreich. Ihr Erscheinungsbild reicht von nur unter dem Mikroskop erkennbaren Einzellern bis hin zu 25 m langen Braunalgen. Algen lassen sich in die Hauptgruppen Blau-, Grün-, Braun- und Rotalgen einordnen und die derberen Großalgen bezeichnet man auch als Tang. Kleine Blaualgen sind erkennbar etwa in Form jener blauschwarzen Beläge oder Bänder oder glitschigen Büschel, die im Bereich der wechselnden Wasserlinie die Gesteine überziehen. Die meist hellgrün gefärbten Grünalgen bilden oft zarte Pflänzchen und wachsen - weil recht lichtbedürftig - nur in den obersten Wasserschichten. Recht markante Grünalgen sind der essbare Meersalat (Ulva lactuca) und die verschiedenen Codium-Arten. Es wird noch öfter zu wiederholen sein: Tauchen in Irland bedeutet vor allem Tauchen über und in Laminarienwäldern. Kelp heißt das Zeug hier. Laminarien wie der Zuckertang (Laminaria saccharina), der Fingertang (Laminaria digata) und der Sackwurzeltang (Sacchorhiza polyschides) sind Braunalgen. Diese Tange wachsen vor allem auf Felsgründen, die sich nur langsam in die Tiefe senken. Die verbreitetsten Arten werden bis zu 3 oder 4 m lang und besiedeln Tiefen bis zu ungefähr 25 m. Die Laminarien besitzen einen mehr als fingerdicken Stiel, der in einer auch als Wedel bezeichneten Blattspreite endet. Der Stiel haftet mit kurzen hakenförmigen Gebilden, so genannten Hapteren, auf festen Untergründen. Die Alge erneuert den Pflanzenkörper durch Wachstum des Wedels in der Nähe des Stieles. Im Frühjahr lösen sich Teile der alten Wedel. Die Laminarienwälder sind eine kleine stille Welt für sich mit allerlei Kleintieren und fest am Ort verwachsenen Lebewesen wie Moostierchenkolonien und Seescheiden, mit vielen Krebsarten, einigen wenigen Seeanemonen und vor allem Stachelhäutern und verschiedenen Fischarten. Und daher ist das Tauchen am Rande, zwischen und in den Laminarienwäldern natürlich mehr etwas für Leute mit Muße und einem Blick für das Detail, auch für Makrofotografen, als für Tiefen- oder Langstreckenfans. Tiere Dickleibige Wälzer reichten kaum aus, um auch nur die Namen aller bekannten Vertreter der nordostatlantischen Tierwelt aufzulisten. Einige wenige in Irland vorkommende Arten und - zur Verständigung - ihre Synonyme sind in der Übersichtsausgabe unter 24. Animals & Synonyms angeführt. Hier lediglich einige Hauptgruppen und ansonsten der Verweis auf weiterführende Literatur. Schwämme Es gibt kaum harte Untergründe, auf denen nicht auch Schwämme siedelten. Schwämme sind sehr einfach gebaute Tiere in vielerlei Formen und (teils auch prächtigen) Farben. Es gibt Röhren, Nieren, schichtartige Beläge, Stifte, Bälle, Becher, mit bizarren Verästelungen besetzte Knollen, Geweihe... Ihr Körpergerüst besteht aus miteinander verflochtenen Kalk- oder Kieselsäurenadeln oder aus hornartigen Fasern, dem Spongin. Schwämme sind durch ihre häufig variierenden Farben und Formen meist schwer zu bestimmen: teils nur mit Lupe und Mikroskop nach der Form der Skelettnadeln. Die Schwämme sind von einem mit winzigen Einströmöffnungen beginnendem System feinster Kanäle durchsetzt. Diese münden zu Tausenden in den oft für Schwämme typischen großen Ausströmöffnungen. In einem Teil der Kanäle befinden sich Kragengeißelzellen. Ihre Millionen unablässig peitschenartig schwingender Geißelfäden treiben Wasser durch den Schwamm und befördern damit Sauerstoff, Nahrungspartikel und Abfallprodukte durch den Organismus. Ein Schwamm mit dem Volumen von einem Liter vermag so täglich bis zu 2000 Liter durch die Poren seiner Oberfläche zu ziehen: 20 Bierfässer voll Wasser! In der See vor Irland leben mehr als 100 Schwammarten. Die den Tauchern bekanntesten und auffälligsten Vertreter sind vielleicht die auch in der Ost- und Nordsee heimischen Brotkrumenschwämme, die sich etwa 50 bis 60 cm ausbreitenden Elefantenohren Pachymatisma johnstonia, die ebenso große blutrote bis orangefarbene Art Hymeniacidon perleve und vielleicht auch noch der Feigenschwamm, weil in ihm oft eine Krebsart siedelt. Nesseltiere Viele der schönsten Lebewesen der Meere entspringen einem Tierstamm mit dem wenig freundlichen Namen Nesseltiere (Cnidaria). Nesseltiere sind einfach gebaute und in der Systematik gleich nach den Schwämmen rangierende Tiere. Sie treten in zwei Organisationsformen auf: als festsitzender Polyp und als freischwimmende Meduse. Das charakteristischste Merkmal der Nesseltiere sind die Nesselkapseln, ob ihres komplizierten Aufbaus einem seinesgleichen suchendem Meisterstück der Natur. Die alle Meere besiedelnden Nesseltiere lassen sich in drei Klassen einteilen: Hydrozoen, Schirmquallen (Scyphozoa) und Blumentiere (Anthozoa). Die Blumentiere kommen stets nur in der Polypenform vor. Sie haben eine zylindrische Körperform mit meist randständigen Tentakeln. Blumentiere leben teils solitär, teils in Stöcken. Stockbildende und mit einem kalkartigem Skelett versehene Blumentiere sind die wichtigsten Baumeister von Korallenriffen. Riffbildende Blumentiere benötigen jedoch warmes klares Wasser und viel Licht. Deshalb sind im Nordostatlantik keine lebenden Korallenriffe zu finden, wohl aber Lederkorallen Die sicherlich schönsten auffälligsten Blumentierkolonien nordostatlantischer Gewässer sind die bis zu 20 cm hohen Ansiedlungen der Alcyonium digitatum, einer Leder- oder Weichkorallenart. Ihre Färbung ist variabel: weiß, gelb, orange und rosa. Die einzelnen Stöcke ähneln in ihren Umrissen einer Hand. Daraus resultiert der deutsche Trivialname „Seemannshand“ bzw. die gruselige englische Version, die übersetzt lautet: „Eines toten Mannes Finger“. Die etwa bis zu einen Zentimeter großen Korallenpolypen sind, nebst unzähligen Kalknadeln, in eine fleischige Körpermasse eingebettet. Bei Störungen ziehen sich die weißen Polypen in das Stockinnere zurück. Seeanemonen, Actinaria, sind wie die Weichkorallen nur als Polypen vorkommende Blumentiere. Sie leben meist solitär und besitzen häufig eine flache Fußscheibe zum Anheften auf hartem Untergrund. Äußerst langsame Fortbewegungen sind möglich, aber eher die Ausnahme. Zu ihrem Schutz können die Seeanemonen nicht nur die äußerst wirksamen Nesselkapseln einsetzen, sondern sich gewöhnlich auch zu zähen unansehnlichen Klumpen zusammenziehen. Die Anemonen stülpen dabei Mundscheibe und Tentakel in den Magenraum, verkürzen die Rumpfwandmuskulatur und verschnüren oben mit Ringmuskeln ihren Körper wie einen Tabaksbeutel. Die am weitesten verbreitetste Seeanemone europäischer Gewässer ist die Purpurrose. Im südlichen Teil des Nordostatlantik ist ebenfalls häufig die aus dem Mittelmeer allseits bekannte Wachsrose, außerdem die Seenelke und die Seedahlie. Die bis zu 30 cm hohe Seenelke ist durch ihr Tentakelbukett von max. 20 cm Durchmesser aus bis zu 1000 feinen Armen leicht von den anderen Seeanemonen zu unterscheiden. Die Schmarotzerrose siedelt meist auf einem Schneckengehäuse, dass noch einen Einsiedlerkrebs herumzuschleppen hat. Die im Durchmesser nur einen Zentimeter große Juwelenanemone ist keine „richtige Seeanemone“, sondern eine Korallenart. Sie bildet an ihr zusagenden Stellen oft wunderschöne leuchtende Teppiche. Zu dem Stamm der Weichtiere, der Mollusca, gehören die Klassen der Schnecken, Muscheln und Kopffüßer, bekannter unter dem Namen Tintenfische. Aber die Kopffüßer sind eben keine Fische, sondern Mollusken. Schnecken Weltweit sind mindestens 105000 Arten bekannt. Ihre teils herrlich geformten und auch farbenprächtigen Gehäuse haben jahrzehntelang wunderschöne „Muschelsammlungen“ entstehen lassen. Nur sind das eben meist keine Muscheln, sondern in der Regel Schneckengehäuse. Diese Sammlerleidenschaft hat große Schäden in der Tierwelt angerichtet, da hemmungslos alles gesammelt und abgefischt wurde, was sich vermarkten ließ. Einige Arten gar wurden praktisch ausgerottet, denn vor etlichen Jahren wurde manch kostbares Stück fast mit Gold aufgewogen! Die Zeiten des großen Handels indes sind nun vorbei. Das Sammeln ist meist verpönt bis verboten. Auch unsere Bitte: Lassen Sie alles dort, wo es hingehört: in diesem Fall nämlich im Meer. Und boykottieren Sie Souvenirhändler, denn ein Kauf ist ja nichts anderes als fischte man selbst - egal in oder aus welchem Meer! Unscheinbar von der Größe her, doch auffällig in der Gestalt und ebenfalls oft wunderschön gefärbt, sind die Nacktkiemer, die Nudibranchia oder Nacktschnecken. Die marinen Nacktschnecken mit ihren teils auffälligen Kiemenbüscheln sind vor allem Bewohner warmer Meere. In den irischen Gewässern entdeckten Biologen aber immerhin rund 100 verschiedene Arten! Muscheln Die weltweite Vielfalt der Muscheln ist mit ungefähr 20000 Arten weitaus geringer als die der Schnecken. Die Bivalvia, so heißen die Muscheln auf lateinisch, haben stets zwei Schalen, die ein elastisches Band und ein als Scharnier wirkendes Schloss auf der Rückenseite zusammenhält. Dadurch lassen sich die Muscheln leicht von den Schnecken unterscheiden, die höchstens eine Schale und allenfalls noch einen Deckel besitzen. Die Bänder ziehen die Schalen durch ihre Eigenspannung auf. Zum Schließen muss die Muschel ihre Muskelkraft einsetzen; deshalb haben tote Tiere immer offene Schalen. Das hintere Ende des Muschelkörpers mündet in zwei meist miteinander verwachsenen Röhren. Durch eine Röhre (Sipho) strudelt das Tier Atemwasser und Nahrungsteilchen ein, die andere dient als „Abwasserrohr“. Die meisten Muscheln können sich mit einem kräftigen Fuß über den Meeresgrund bewegen und oft auch eingraben. Doch viele Muscheln bevorzugen feste Siedlungsplätze. Andere wiederum wie die Kammmuscheln, um endlich auf die für Taucher in nordostatlantischen Gewässern interessanteste Spezis zu kommen, können gar schwimmen. Die Große Kammmuschel gehört, neben der bekannten mediterranen Jacobs-Pilgermuschel, zu den weltweit mit mehreren Hundert Arten verbreiteten Pectinidae, den Kammmuscheln. Den Autofahrern dürfte ihre Silhouette recht vertraut sein: das Logo des Shell-Konzerns! Tintenfische sind, wie gesagt, Weichtiere wie die Muscheln. Die beiden für Muscheln typischen Schalen verkümmerten allerdings bis auf zwei stabförmige Reste. Tintenfische bevorzugen schlupfwinkelreiche Felsregionen und Höhlen, nehmen aber auch mit Seegrasfeldern und steinigem Sandgrund vorlieb. Tintenfische kommen vor Irland weitaus seltener vor als etwa im Mittelmeerraum, aber gelegentlich begegnet man schon einem Gewöhnlichen Kraken oder im Sommer in Tiefen von nur wenigen Metern einem Sepiapärchen. Der Krake gilt als recht intelligent. Er baut sich bei fehlenden Versteckmöglichkeiten selbst Höhlen und Burgen. Eingänge werden mit Steinen verbarrikadiert. Der Krake ist ein Einzelgänger. Muscheln und Krebstiere stehen an vorderster Stelle auf seinem Speiseplan. Bei Gefahr stößt er die bekannte namensgebende „Tintenwolke“ aus, um die Aufmerksamkeit des Angreifers abzulenken. Sie beeinträchtigt vielleicht auch den Geruchssinn seiner Feinde. Im Mittelmeerraum halten viele Fischer Kraken für eine Delikatesse. Der Verfasser musste einmal kosten und fand, so ein Stück Arm ähnele im Geschmack und in der Konsistenz etwa paniertem Radiergummi. Stachelhäuter leben ausschließlich im Meer. Sie sind manchmal Zwitter, gewöhnlich aber getrenntgeschlechtlich. Ungeachtet zahlreicher Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die Stachelhäuter in fünf deutlich voneinander getrennten Klassen: Haar- und Federsterne, Seesterne, Schlangensterne, Seeigel und Seegurken. Auch bei den anscheinend ganz aus dem Rahmen fallenden Seegurken ist die fünfstrahlige Symmetrie zwar nicht gleich ersichtlich, aber in verschiedenen Merkmalen doch vorhanden. „Die Stachelhäuter sind“, bemerkte der Zoologe Frieder Sauer (1980), „eine ganz und gar unwahrscheinliche Tiergruppe. Es ist, als hätte die Natur zeigen wollen, was alles möglich und im Leben erfolgreich sein kann. Die Stachelhäuter haben keinen Kopf, der Mund sitzt meist auf der Bauchseite, der After auf dem Rücken und vor allem: bei ihnen gibt es kein Vorne und kein Hinten.“ Wenn etwa ein Seestern irgendwo gegenstößt, braucht er sich nicht umzudrehen, sondern kriecht mit einem anderen Arm voran in eine neue Richtung. Und Augen hat er ja an allen Armen! Krebse Die systematische Gliederung der ungefähr 40000 bekannten Krebstierarten ist ein kompliziertes Kapitel für Spezialisten. Deshalb nur so viel: Es gibt u. a. die Rankenfüßer wie die Entenmuscheln und Seepocken, die höheren Krebse (Malacostraca) mit ihren Asseln, Garnelen und Flohkrebsen und die uns Taucher am besten bekannten Vertreter der Zehnfüßigen Krebse (Decapoda) wie Garnelen, die langschwänzigen Langusten- und Hummerartigen (Macrura), die Einsiedlerkrebse und viele viele Krabbenarten. Die Krabben haben, gegenüber den anderen Zehnfüßigen, einen stark verkürzten Körper. Sie bilden die formenreichste Gruppe innerhalb der Zehnfüßigen. Die meisten Krebse, die man sieht, sind Krabben und die größten, die man sieht, sind meist die leckeren langschwänzigen Macrura. Für Irland gilt allerdings: Hände weg von allen Krebs- und Muschelarten! Im englischen Sprachraum heißen die großen essbaren Krebstiere oft unterschiedslos Lobster. Doch die Langusten (Palinuridae) gehören zu einer ganz anderen Familie als die Hummer (Homaridae) und sie unterscheiden sich schon äußerlich. Im Gegensatz zu den Langusten sind die Hummer mit einem Paar stattlicher, muskulöser Scheren bewehrt, während die Langusten wiederum ein Stachelkleid und besser ausgebildete Antennen vorweisen können. Seescheiden Die oft nur wenige Zentimeter großen Seescheiden sind, neben den Blumentieren, besondere Lieblinge der Unterwasserfotografen. Sie sind nämlich oft nicht nur wunderschön, sondern sie halten auch immer beim Fotografieren ganz still. In der Anatomie der Seescheiden finden sich Anklänge an die Entwicklung der Wirbeltiere. Ihre freischwimmenden Larven besitzen ein Neuralrohr und eine Chorda. Die Chorda ist ein Stützstab, um den herum sich bei den höheren Wirbeltieren die Wirbelsäule ausbildete. Während der Umwandlung der Ascidienlarven zu den sesshaften Alttieren geht die Chorda freilich wieder verloren. Die auffälligsten Seescheiden sind die Schlauch-, die Glaskeulen- und die flächigen Sternseescheiden. Fische Die von den Tauchern am meisten beachtetste Tiergruppe ist die der Fische. Und von diesen wiederum jene, die in Ufer- und Grundnähe leben. Vor Irland begegnet man vor allem verschiedenen Lippfischen (Wrasses), Rochen (Rays), etlichen Plattfischarten (Flatfishs), Seehasen (Lumpsuckers), Meeraalen (Conger eels), Lengfischen (Lings), Dorschartigen wie Dorsche (Cods) und Pollacks, verschiedenen Grundeln (Gobies) und natürlich den „Gassenjungen des Meeres“, wie Tiervater Alfred Brehm sie taufte, den Schleimfischen (Blennies). Schließlich und gar nicht so selten, sieht man auch Katzenhaie (Dogfishs) und im Glücksfall sogar einen Engelhai (Angelfish). Am richtigen Ort zur richtigen Zeit erfordert es nicht allzu viel Glück, um auch einmal wenigstens die Rückenflosse des wohl größten in diesen Gewässern lebenden Fisches zu sehen: der bis zu 10 oder, nach anderen Quellen bis zu 15 m lang werdende Riesenhai (Cetorhinus maximus). Der Basker shark, wie er im Englischen heißt, ist ein früher wegen seiner enorm großen Leber erbarmungslos gejagter Planktonfresser. Die Hochburg der Haijagd, von 1947 bis 1975, war Achill Island. Im Durchschnitt wurden rund 100 Tiere jährlich geschlachtet! Ein richtiger Ort für die Begegnung mit dem Riesenhai wäre vor allem die Westküste mit tiefem Wasser und die Nähe steiler Felsenküsten, die richtige Zeit vor allem der Mai und Juni. In der Umgebung von Achill Island indes sieht man sie heute nur noch höchst selten. Waltiere Die Säugetierordnung der Waltiere (Catacea) gliedert sich in zwei Unterordnungen (Bartenwale und Zahnwale) und 11 Familien mit insgesamt etwa 90 Arten. Für den absoluten Laien: Bei den Walen steht die Schwanzflosse immer waagerecht und bei den Fischen immer senkrecht! Auch bei den Plattfischen, denn bei ihnen verwandelt lediglich die Laune der Natur eine Körperseite zur Benutzung als Unterseite. - Viele Walarten ziehen, den jeweiligen Nahrungsvorkommen und ozeanographischen Veränderungen folgend, von Süd nach Nord und auch wieder zurück, streifen, verweilen oder verirren sich dabei auch in britische und irische Gewässer. Vor Irland wurden 23 verschiedene Waltierarten registriert, 10 davon gehören zu den häufigeren bis alltäglichen Beobachtungen. Die Bartenwale sind sehr groß, auch das größte Säugetier der Welt, der Blauwal, ist ein Bartenwal. Aus dieser Unterordnung sieht man am ehesten - von einem Kliff oder Boot aus, weit draußen über tiefem Wasser, die bis zu 9 m langen Zwergwale (Balaenoptera acutorostrata) ihrer Wege ziehen. Von den kleineren Zahnwalen gilt eine Art der Schweinswalfamilie, der bis zu 1,8 m lange Gewöhnliche Schweinswal oder Kleine Tümmler (Phocoena phocoena) als der häufigste Wal europäischer Küsten. In Irland sind aber die Vertreter der Eigentlichen Delphine die bestimmenden Arten, allen voran der bis zu 3,6 oder gar 4 m lang werdende Großtümmler (Tursiops truncatus), der bis zu 2,8 m lange Weißstreifendelphin (Lagenorhynchus obliquidens) und der bis zu 3,1 m lange Weißschnauzendelphin (Lagenorhynchus albirostris). Am ehesten sieht man kleine Trupps der häufigsten Waltierarten von den Klippen aus weit draußen auf dem Wasser oder während einer Ausfahrt zu den Tauchplätzen und es gibt in Irland keinen Küstenabschnitt, an dem nicht immer wieder einmal Delphine auftauchten. Die Chance, ihnen allerdings auch unter Wasser zu begegnen, ist fast gleich Null. Der zutrauliche Delfin namens Fungi, jahrelang die Touristenattraktion der Dingle Bay, ist die Ausnahme, die fast jede Regel hat. Robben Die dem Taucher eher als Delphine auffallenden im Meer lebenden Säugetiere - bevor sie von den Klippen ins Wasser hechten - sind die bis zu 2 m langen Kegelrobben (Halichoerus grypus, Grey seal) und in weitaus geringerer Artenzahl, aber auch hier vorkommend, die Seehunde (Phoca vitulina, Common or Harbour seal). „Kegelrobben haben“, charakterisierte van Gelderen (1993) ihre Köpfe, „gerade römische Nasen und Seehunde haben eher ein Hundegesicht, dass ein bisschen 'freundlicher' aussieht.“ Die Kegelrobbe ist eine der weltweit seltensten Robbenarten. Vor Jahren lebten noch ungefähr 60 Prozent aller bekannten Tiere in den Meeren vor Irland und Großbritannien. Den gegenwärtigen Bestand irischer Gewässer, mit steigender Tendenz, schätzt man heute auf 2000 bis 3000 Kegelrobben und vermutlich weniger als 2000 Seehunde. Kegelrobben bevorzugen felsige Küsten, Seehunde Sandstrände. Größere Seehundkolonien leben in der Galway Bay und in der Sligo Bay. nach oben zurück zur Hauptseite zurück zum Inhaltsverzeichnis | Tauch-Info-Büro Norbert Gierschner |