Das Tauch-Info-Büro

 


Das Konzept der Broschüren   |   Ausführung und Gestaltung   |   Über die Ringbindung   |   Die Hardcover-Version

 


Warum direkt bestellen?

Sie gehen zur Buchhandlung, die Buchhandlung bestellt bei mir, ich schicke das Heft zur Buchhandlung, die Buchhandlung benachrichtigt sie, Sie gehen zur Buchhandlung usw. Warum also – das ist viel einfacher (und auch noch zwei Euro preiswerter als beispielsweise bei Amazon) – nicht gleich direkt bestellen beim

Tauch-Info-Büro und Verlag Norbert Gierschner, Libboldallee 7, 12527 Berlin, Tel./Fax (030) 5 62 68 32, E-Mail: NGierschner@t-online.de

Die Direktbestellung geht schnell, ist bequem und die Hardcover-Bindung und CDs gibt es ohnehin nur hier. Bitte Ihre Anschrift nicht vergessen. Wir geben die Adresse garantiert nicht weiter! Und wie beim Buchhandel: Kein Risiko bei der Bestellung, kein Geld im Voraus. Der Sendung liegt eine Rechnung bei und auch die Lieferzeit ist viel kürzer!

Aus dem Inhalt aller Tauchreiseführer: Land und Leute, An- und Einreise, Unterkünfte, Reise-ABC, Wind und Wetter, über die UW-Welt und besonderen Bedingungen des Tauchens wie Temperatur, Sicht und Gezeiten, Tauchsicherheit, Gesetze, Bootstauchplätze und Ufereinstiegsstellen, Beschreibungen, Anschriften und Webadressen fast aller Tauchbasen (in deutschen Tauchzeitschriften schalten etwa nur 1/3 aller Resorts Anzeigen), sonstige nützliche Hinweise, Land- und Seekartenausschnitte, Tauchberichte, eine umfangreiche Bibliografie. Kurz: Hier ist für jeden etwas dabei, selbst für Taucher, die eigentlich nur an den Inseln vorbeisegeln wollten!

Der Verfasser ist sicher: aktuellere, preiswertere und umfassendere Informationen werden auf dem Buchmarkt nicht zu finden sein. Alle Titel sind in kürzester Frist lieferbar. Keine Versandkosten. Eine E-Mail oder ein Fax genügen und einige Tage später liegt die Druckschrift in Ihrem Briefkasten!

 

Das Konzept der Broschüren

Der vorliegende Band ist eine weitere Ausgabe eines neuen Konzepts von Tauchreiseführern, das der Verfasser (also ich) 1992/93 entwickelte und in den darauf folgenden Jahren immer wieder modifizierte. Wenn Sie in dem vorliegenden Heft blättern, werden Sie gewiss stutzen: Keine bunten Bilder? Das ist ja völlig out! Es gibt keine Tauchreiseführer auf dem Markt, die nicht mit wunderschönen Farbfotos gepflastert sind. Um die Preise akzeptabel zu gestalten, müssen allerdings größere Auflagen gedruckt werden. Aber die Nachfrage ist selten so groß, dass die Bücher in ein oder zwei Jahren abgesetzt sind. Also wird zu Gunsten größerer Auflagen auf Aktualität verzichtet und zwischen Recherche und Buchhandel liegen weitere Jahre. Deshalb beherrscht üblicherweise viel Allgemein gültiges mit häufig überholten „aktuellen“ Informationen“ und zahlreichen Farbfotos die Szene.

Der Verfasser ging deshalb einen anderen Weg. Er verzichtete auf das „richtige Buch“ und lieferte zunächst auf xerografischem Weg produzierte Tauch-Info-Schriften. Auflage je nach Bestellung. Zwei- und dreispaltiger Satz, Thermobindung, Zeichnungen, Karten und, je nach Titel, zwischen 65 und 100 Seiten A4. Die Broschüren entstanden im eigenem Haus und der Direktvertrieb gewährleistete die kürzeste Verbindung zum Taucher. Es brauchten also keine Auflagen von mehreren Tausend Broschüren gedruckt werden. Diese würden jahrelang die Regale füllen und bereits veraltet sein, ehe auch nur ein akzeptabler Teil der Auflage verkauft ist. Allerdings wird dadurch das vorliegende Heft nie „richtig fertig“, denn der Verfasser kann und wird ununterbrochen immer noch etwas ändern, umstellen, verbessern, ergänzen, streichen, korrigieren, umschreiben . . . und leider liegt ihm auch ein solcher Arbeitsstil!

Gierschners Argument: Wenn der Leser nicht bunte Bilder will, sondern aktuelle Infos und den gegenwärtigen Wissensstand aus Kontakten zu vielen Tauchbasen und Fremdenverkehrsämtern, zahlreichen Reisen und ständiger Auswertung der internationalen Tauchsportmagazine, dann Gierschner! Jede bekannt werdende Veränderung, jede neue Telefonnummer fließt sofort in den Redaktionscomputer. Die modifizierten Seiten werden ausgedruckt und in die Vorlagen für die nächste Bestellung eingeordnet. Lücken in der Seitennummerierung erlauben unproblematisches Ergänzen. Kaum eine „Auflage“ gleicht der anderen, denn immer ergeben sich Möglichkeiten zur Verbesserung. Und so ging das einige Jahre.

Die nächste wesentliche Variation war das Experiment mit einem „richtigen“ Buch und der Einschaltung des Buchhandels durch die Internationale Standardbuchnummer. Und um das oben genannte Dilemma einer nicht aktualisierbaren Publikation zu umgehen, bot sich ein digitales Druckverfahren mit „book - on demand“ (BOD) an, wie es beispielsweise eine Berliner Firma offerierte: „Ist ein Buch einmal in unserem elektronischen Archiv gespeichert, kann nach Bedarf jederzeit eine Nachauflage gedruckt werden. Es entstehen nur Einmalkosten für die Aufbereitung des digitalen Druckmasters bei der ersten Auflage. Andererseits erlaubt BOD noch unmittelbar vor dem Druck Korrekturen in letzter Sekunde.“ Nach diesem Verfahren entstand das „Reisehandbuch für Taucher: Nordostatlantik.“ Abgesehen von den hohen Kosten des Digitaldrucks, es litt darunter auch die Flexibilität und Unabhängigkeit. Denn selbst die Miniauflagen mussten ja erst verkauft sein, ehe weitere Änderungen möglich waren.

Deshalb entschloss sich der Verfasser wieder zur kompletten Eigenproduktion, aber mit einer weiteren Verbesserung: Laserdrucker drucken nun jede neu bestellte Druckschrift direkt und doppelseitig aus dem Computer. Die Hauptvorteile: ein noch kürzerer Weg zwischen eingehender Information und fertiger Publikation, leichtere Aktualisierbarkeit, weniger Papier bei gleichem Umfang, eine bessere Druckqualität und die Garantie, dass Sie wirklich die allerneuesten Fassungen erhalten, die auf den Festplatten des Tauch-Info-Büros rotieren. Sicher, immer noch fehlen Farbbilder. Wie gesagt: Zu teuer. Aber dafür sind wir aktueller und umfassender. Wenn Sie jedoch bunte Bilder bestaunen möchten, kaufen Sie sich lieber einen Bildband. Der bietet für mehr Geld wenigstens prächtige Farbtafeln!     nach oben

  

Die Ausführung und Gestaltung

ergibt sich aus dem oben skizzierten Konzept. Für alle Broschüren gilt: Jeder Band existiert in Form von 10 bis 23 Dateien auf meinen PCs, quasi den Druckvorlagen. Auf diese Dateien kann ich - siehe oben - jederzeit problemlos zurückgreifen und Änderungen einfügen. Die je nach Ausgabe zwischen 82 und 260 Druckseiten umfassenden Broschüren wurden mit den Programmen Word und Pagemaker gestaltet und sind wegen der leichteren Lesbarkeit mehrspaltig angelegt. Karten, Cartoons, Federzeichnungen, historische Abbildungen und Fotos sind in den Spalten eingebunden. Je nach Titel sind es zwischen 130 und 250 Abbildungen, im Extremfall, im Band I von „Meine illustrierte Chronologie und Bibliografie der Tauchgeschichte“, gar über 600 Abbildungen. Alle Bilder können aus Kostengründen leider nur in Schwarz-Weiß gedruckt werden.

Bei jeder eingehenden Bestellung werden die entsprechenden Druckvorlagen dann direkt vom PC doppelseitig mit 1200-dpi-Laserdruckern auf DIN A4-Papier ausgedruckt, mit einer Ringbindemaschine gelocht und gebunden. Das Bindematerial besteht aus einem blauen Plastikbinderücken. Über dem Titelblatt liegt eine glasklare Bindefolie und der Einbandrücken ist ein glänzend weißer Karton.

Preis, einschließlich Porto, Verpackung und Steuer, je nach Titel zwischen 11,80 und 17,80 Euro. Sendungen ins europäische Ausland (dreifaches Porto!) kosten 2,50 Euro mehr. Genaueres über Umfang, Abbildungen und Preis steht bei den Titelbeschreibungen.     nach oben

 

Über die Ringbindung

Zugegeben, Druckschriften mit Plastikringbindern sehen nicht wie "richtige" Bücher aus, sondern eher wie Schulungsmaterial oder Firmenbroschüren. Eine Leserin zerriss meine Publikation bei Amazon gar mit den harschen Worten: "Bin schon enttäuscht über das Verhältnis vom Preis zu dem was ich dafür in der Hand halte. Für mich sind das schlicht runterkopierte Seiten mit 'ner schnellen Billigspiralbindung. Schade!"

Ja wirklich schade, das vernichtende Urteil! Natürlich sind es keine Xerokopien, sondern - wie bei Book-on-Demand üblich und anders auch nicht machbar - Laserdrucke! Und was die Abwertung der Plastikringbindung betrifft, erlaube ich mir ein Loblied: Ringbindungen sind leicht zu verarbeiten, variabel für den benötigten Umfang und gewünschter Buchdeckelauswahl, im Gegensatz zu Thermo- und Klebebindungen können sich keine einzelnen Seiten herauslösen, der Austausch von Seiten ist unproblematisch und mit am preiswertesten unter den Bindemöglichkeiten ist die Ringbindung sowieso. Sie stabilisiert auch den Heftblock, so dass er trotz normalem Papier und flexiblem Deckel nicht einknickt und garantiert ein bequemes Lesen. Man kann derart gebundenes Material beliebig aufgeschlagen hinlegen oder die Seiten um 180 Grad umschlagen. Man kann das Heft in die Handnehmen und blitzschnell durchblättern. Jeder Copyshop erneuert für wenige Euro die Bindung und heftet, wenn notwendig, auch neue Seiten ein!

Die Wermutstropfen in meinem Lob: derart gebundene Publikationen sind wenig geeignet für das Bücherregal und sie sehen aus wie, na ja, wie Schulungsmaterial! Aber wenn man bereit ist, zum Ringbindungs-Listenpreis fünf Euro draufzulegen, könnte ich auch jede beliebige Druckschrift mit einer Hardcover-Bindung ausliefern.     nach oben

 

Die Hardcover-Version

Standard ist die Ringbindung. Wenn Sie eine unserer Druckschriften in einer stabilen Hardcover-Bindung zu erwerben wünschen, so geben Sie bei der Bestellung bitte an: Hardcover. Diese Bindungsvariante kostet allerdings fünf Euro mehr als die Ausgabe mit Ringbindung! Die Bindemappen sind drastisch kostspieliger als Ringbinder, der zunächst einfach erscheinende Arbeitsprozess ist etwas kniffliger und die Versandkosten (übernehmen wir) sind mindestens doppelt so hoch. Die Hardcover-Buchbindemappen sind Qualitätsprodukte von Leitz. Die stabile Coveroberfläche ist mit einer mattblauen leinenähnlichen Textur veredelt. Das aufgeschlagene Buch bleibt auch aufgeschlagen liegen!

 


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